Einführung in FreeBSD-Gefängnisse

Ein umfassender Leitfaden zu FreeBSD-Jails – leichte Virtualisierung für sichere, isolierte Umgebungen

Einführung in FreeBSD-Gefängnisse

FreeBSD-Jails bieten Virtualisierung auf Betriebssystemebene und ermöglichen die Partitionierung eines FreeBSD-Systems in mehrere unabhängige Minisysteme, sogenannte Jails.

Was sind Gefängnisse?

Jails sind leichtgewichtige Container, die den Host-Kernel gemeinsam nutzen, aber über einen eigenen Kernel verfügen:

  • Dateisystemhierarchie
  • Netzwerkstack (optional)
  • Benutzerkonten
  • Prozessraum

Warum Gefängnisse verwenden?

  1. Sicherheitsisolation – Kompromittierte Dienste können den Host nicht beeinträchtigen
  2. Ressourcenverwaltung – Begrenzen Sie die CPU-, Speicher- und Festplattennutzung
  3. Einfache Bereitstellung – Klonen und migrieren Sie ganze Umgebungen
  4. Testen – Sichere Umgebung für Experimente

Grundlegende Gefängniserstellung

# Create a jail root
mkdir -p /jails/myjail

# Extract base system
tar -xf /path/to/base.txz -C /jails/myjail

# Configure jail in /etc/jail.conf
myjail {
    host.hostname = "myjail.local";
    path = "/jails/myjail";
    exec.start = "/bin/sh /etc/rc";
    exec.stop = "/bin/sh /etc/rc.shutdown";
}

Nächste Schritte

Sobald Sie ein einfaches Gefängnis in Betrieb haben, erkunden Sie Folgendes:

  • VNET für vollständige Netzwerkvirtualisierung
  • ZFS-Datensätze für die Gefängnisspeicherung
  • Gefängnisverwaltungstools wie iocage oder bastille