Einführung in FreeBSD-Gefängnisse
FreeBSD-Jails bieten Virtualisierung auf Betriebssystemebene und ermöglichen die Partitionierung eines FreeBSD-Systems in mehrere unabhängige Minisysteme, sogenannte Jails.
Was sind Gefängnisse?
Jails sind leichtgewichtige Container, die den Host-Kernel gemeinsam nutzen, aber über einen eigenen Kernel verfügen:
- Dateisystemhierarchie
- Netzwerkstack (optional)
- Benutzerkonten
- Prozessraum
Warum Gefängnisse verwenden?
- Sicherheitsisolation – Kompromittierte Dienste können den Host nicht beeinträchtigen
- Ressourcenverwaltung – Begrenzen Sie die CPU-, Speicher- und Festplattennutzung
- Einfache Bereitstellung – Klonen und migrieren Sie ganze Umgebungen
- Testen – Sichere Umgebung für Experimente
Grundlegende Gefängniserstellung
# Create a jail root
mkdir -p /jails/myjail
# Extract base system
tar -xf /path/to/base.txz -C /jails/myjail
# Configure jail in /etc/jail.conf
myjail {
host.hostname = "myjail.local";
path = "/jails/myjail";
exec.start = "/bin/sh /etc/rc";
exec.stop = "/bin/sh /etc/rc.shutdown";
}
Nächste Schritte
Sobald Sie ein einfaches Gefängnis in Betrieb haben, erkunden Sie Folgendes:
- VNET für vollständige Netzwerkvirtualisierung
- ZFS-Datensätze für die Gefängnisspeicherung
- Gefängnisverwaltungstools wie
iocageoderbastille